[3] NOSHIRT = NOWASTE

5 BEWUSSTE ENTSCHEIDUNGEN VON NOSHIRT

Läuft dein Noshirt in der Wäsche ein? Ja. Wir werden nicht versuchen, das zu verhindern. (Und dafür haben wir gute Gründe.) 

Verschwendung und Umweltverschmutzung. Beides rote Tücher für uns bei Noshirt. Deshalb sind wir gegen Einlaufschutzbehandlungen und haben einen Plan B für 99,99 % perfekte Unterhemden.

Ein Baumwollhemd kann nach der ersten Wäsche ein wenig einlaufen. Das gilt auch für unsere Noshirts. Wir als Hersteller könnten eine Einlaufschutzbehandlung in unserem Atelier durchführen, um dies zu verhindern. Wir ziehen es aber vor, das nicht zu tun und das Einlaufen stattdessen bei der Konfektionierung zur berücksichtigen.

CHEMIE? NEIN DANKE.

Der Grund? Eine solche Einlaufschutzbehandlung mag für den Träger des Shirts praktisch sein, aber sie ist darüber hinaus auch extrem schädlich für die Umwelt und für die Menschen, die sie durchführen. Es handelt sich nämlich um einen chemischen Prozess. Wir sagen deswegen lieber: Kaufe dein Hemd in der richtigen Größe. Wir haben dafür eine hervorragende Größentabelle erstellt, die den natürlichen Einlaufprozess berücksichtigt. Diese Größentabelle wird dir auf unseren Produktseiten bei der Größenauswahl angezeigt. Wenn du dennoch Zweifel haben solltest, dann ist ein Umtausch oder eine Rückgabe kein Problem. Nicht einmal nach der ersten Wäsche.

NOSHIRT = NOWASTE

Unser Anti-Einlaufschutzansatz ist nur eine von vielen Entscheidungen, die wir im Hinblick auf mehr Nachhaltigkeit und weniger Verschwendung treffen. Noshirt steht für Nowaste, und dieses Prinzip versuchen wir, in so vielen Aspekten des Produktionsprozesses wie möglich umzusetzen. Wir benutzen beispielsweise eine Schneidemaschine, um die Muster für unsere Shirts und Shorts so optimal wie möglich und ohne zu große Abstände aus dem Baumwollstoff zu schneiden. Dadurch kommt es nur zu minimalen Schnittverlusten, wodurch wir weniger von der kostbaren Baumwolle wegwerfen müssen.

99,99% PERFEKT = 100% BRAUCHBAR

Natürlich erhalten wir manchmal Shirts als Retoure. Es kann auch mal vorkommen, dass die Näherinnen in unserem Atelier einen Stich falsch setzen, wodurch ein Shirt oder eine Shorts nicht (mehr) verkauft werden kann. Fehler sind menschlich. Ein fehlerhaftes Kleidungsstück werfen wir aber nicht weg. Und nein, wir verkaufen es auch nicht auf einem Zweite-Wahl-Schwarzmarkt mit Erste-Wahl-Marken. Stattdessen machen wir daraus Wäschesäcke. Oder Schuhbeutel oder Putztücher. Recycling in seiner kreativsten Form. Das gefällt uns.

SCHÖN VERPACKT, LEICHT ZU RECYCELN

Uns wird regelmäßig folgende Frage gestellt: „Was hat es mit den separaten Verpackungen auf sich, die ihr für jedes Produkt verwendet?“ Eine gute Frage. Manchmal muss man einfach abwägen. Unterwäsche ist ein Hygieneprodukt. Ein solches Produkt verdient eine saubere, hygienische Verpackung. Darüber hinaus hast du als Noshirt-Kunde die Möglichkeit, allerlei Arten von Produkten auszuwählen und zu kombinieren, und zwar sowohl hinsichtlich der Shirt-Größe als auch hinsichtlich des Designs. Deshalb können wir keine Paketverpackungen anbieten. Was wir jedoch tun können, ist, unsere Verpackungen so nachhaltig wie möglich zu produzieren. Deswegen werden unsere Verpackungen aus Recyclingpapier hergestellt. Und Papier kannst du ganz leicht selbst auch wieder recyceln.

KEINE (ZEIT-)VERSCHWENDUNG

Zu guter Letzt: Wir sind der festen Überzeugung, dass auch das Tragen von Noshirts und Noshorts einer Menge Verschwendung vorbeugt. Das liegt schlichtweg daran, dass es sich um Qualitätsprodukte handelt, die nicht nach zehnmaligem Tragen im Müll landen. Und das ist nicht nur eine gute Nachricht für unseren Planeten: Es erspart dir als Kunde auch eine Menge unnötiger Einkaufsmomente. Weniger Material- und Zeitverschwendung. Alle glücklich, oder?

Mehr erfahren über unsere bewussten Entscheidungen? Folge unserem Blog und lies auch:

 

[1] Warum wir uns nichtsdestotrotz für Baumwolle entscheiden.
[2] Wessen Hände berühren dein Shirt an welchen Orten?
[4] Der Kunde ist kein König
[5] OEKO-TEX, OEKO-WAS?